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Ins Krankenhaus mit dem CPAP - Gerät ?
Merkblatt ausdrucken!
Du kannst nicht davon ausgehen, dass Ärzte und Pflegepersonal Kenntnisse von Schlafapnoe oder dem Umgang mit dem CPAP - Gerät haben.
Deshalb solltest du eine Beschreibung der Schlafapnoe (siehe Häufige Fragen) und die Bedienungsanleitung des Geräts bei dir haben. Informiere den Anästhesisten über den ermittelten Beatmungsdruck in Millibar, damit das Krankenhaus bei Nutzung eines hauseigenen Geräts den für dich richtigen Druck einstellen kann. Lass dir die Kenntnisnahme auf dem Merkblatt vom Narkosearzt, dem Stationsarzt und dem Operateur bestätigen. Eines behältst du, eines erhält der Anästhesist, eines bleibt auf dem Nachttisch unter dem Gerät.
Sage deinen nächsten Angehörigen, dass sie nach der Operation den Einsatz des CPAP - Geräts ansprechen und auch bei Besuchen und Gesprächen mit Ärzten nach der Apnoe - Therapie fragen.
OP gut überstanden - aber wegen Atemstillstand nicht überlebt - sind keine lustigen Sprüche, sondern mehrfach erlebte Wirklichkeit, weil vergessen wurde, dem Bewusstlosen die Maske anzuziehen. Dein Gerät muss dich begleiten. Gerade in der Aufwach- oder Intensivstation kann dein Gerät überlebenswichtig sein, da du unmittelbar nach der Operation noch keine Atemkontrolle besitzt.
Vorsicht - das Medikament Theophyllin kann Herzrasen und Schlafstörungen verursachen, was man eigentlich mit der Beatmungstherapie beheben möchte.
Das Gerät ist (in den meisten Fällen) nur geliehen, also durch die eigene Hausratversicherung nur durch Zusatzvermerk versichert. Es darf nicht abhanden kommen. Kennzeichne es durch Adresskleber auf dem Gerät und auf dem Koffer.
Nimm zusätzlich mit: eine Verlängerungsschnur, einen Mehrfachstecker, eine geräuschdämmende Unterlage, eine Ersatz - Feinsicherung. lm Ausland sollte man auch einen Adapterstecker mit dabei haben. Die Netzspannung beachten!
Teile Ärzten und Pflegepersonal mit, wo sie Informationen zur Apnoe finden: www.schlafapnoe.org
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